Konfetti und Luftschlangen erwünscht

Vielerorts beginnt Ende Februar die Fasnacht. Das traditionelle Fest ist von Guggenmusik und ausgefallenen Kostümen begleitet, selbst Restaurants lassen sich von der Dekorationsfreude anstecken: Ein gutes Beispiel dafür ist das Restaurant Kreuz in Altdorf, dessen Wände Zeichnungen aus «Alice im Wunderland» zieren. Gestaltet wurden die Räumlichkeiten von einer Gymiklasse mit Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten. Aber auch die Wirtin Hildegard Infanger hat mitgeholfen und freut sich jedes Jahr aufs Neue, ihr Restaurant für die Fasnacht zu dekorieren.

Erwünscht wäre eine festliche Dekoration auch in Chur: Iris Peng, Präsidentin der Fasnachtsvereinigung, hat dazu jüngst in einem Gespräch mit der Südostschweiz aufgerufen. Gemäss Peng scheuen immer mehr Gastwirte den finanziellen und ­logistischen Aufwand, um ihren ­Betrieb für die Fasnacht zu ­gestalten. Das bewirke jedoch, dass die Fasnächtler zunehmend auf das Feiern in Hotels und Restaurants verzichten und stattdessen den Gassen und Stadtplätzen den Vorrang geben. Dort werden sie von mehreren Imbissständen verpflegt – der Umsatz geht dem Gastgewerbe derweil verloren.