Bundesrat möchte gegen Hochpreisinsel Schweiz vorgehen

Die Initianten der Fair-Preis-Initiative, darunter auch GastroSuisse, zeigen sich enttäuscht über die bundesrätliche Ablehnung, doch nimmt der indirekte Gegenvorschlag „wesentliche Elemente“ der Fair-Preis-Initiative auf, wie sie mitteilen.

Denn mit einem Gegenvorschlag auf der Basis des Konzepts „relative Marktmacht“ ist dennoch ein wichtiger Meilenstein gegen die Hochpreisinsel Schweiz erreicht. Bis Anfang Juli prüft das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung vertieft, „inwiefern eine Begrenzung dessen Anwendungsbereichs auf Importsachverhalte mit den internationalen Verpflichtungen der Schweiz vereinbar ist, so dass zielgerichtet die Abschottung des Schweizer Marktes bekämpft werden kann“, teilt der Bundesrat mit. „Für eine definitive Stellungnahme zum Gegenvorschlag des Bundesrates ist es zu früh“, meint deshalb GastroSuisse-Präsident Casimir Platzer und Co-Präsident des Vereins „Stop der Hochpreisinsel – für faire Preise“.

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