Nach Lyon gehen wir, um zu siegen

Vor Ort wird Filipe 14 Teller eines veganen Gerichts zubereiten sowie eine Platte zu dem klassischen Gericht «Bressehuhn und Schalentier», die ebenfalls 14 Portionen enthält. Er tritt dabei gegen 23 andere Koch-Equipen auf höchstem Niveau an. Für die zwei Gänge haben sich Filipe und Nikola akribisch vorbereitet, sowohl in der Freizeit als auch in den Zimmerstunden und seit Dezember zusätzlich an zwei ganzen Tagen pro Woche.

Dieses Jahr steht die Austragung ganz im Zeichen des 30-Jahr-Jubiläums des Koch-Wettbewerbs – für die entsprechende Überraschung hat die erstmalige Vorgabe eines veganen Gerichts gesorgt. Darauf war auch Franck Giovannini, Präsident der Schweizerischen Akademie des Bocuse d’Or und Träger des Bocuse de Bronze, nicht vorbereitet. «Ein pflanzliches Thema war schon länger im Gespräch, aber dass es zu 100 Prozent vegan sein soll – das war wirklich eine Überraschung», gibt er zu. Die Wahl sei aber in der Hinsicht gerechtfertigt, als dass sie die 24 Koch-Teams vor eine komplett neue Herausforderung stellt. Denn bei einem Wettbewerb dieser Grösse waren Butter, Sahne und Eier immer klassische Bestandteile. Auf sie zu verzichten oder einen Ersatz zu finden, gestaltet sich daher umso schwieriger.

Im Rahmen des Jubiläums hat das Wettbewerbskomitee zudem entschieden, dass die Kandidaten ihre Gerichte warm oder kalt präsentieren dürfen – was sich erheblich auf den Geschmack der Speisen auswirken kann.

GastroJournal wird die Leistung von Filipe Fonseca Pinheiro und Nikola Marijanovic am Mittwoch in Lyon verfolgen und darüber live auf der Website und den sozialen Medien berichten. Auf gastrojournal.ch können zudem die Porträts der beiden Team-Mitglieder und alle Hintergründe zum Wettbewerb abgerufen werden. Hopp Schwiiz!

Bocuse d’Or-Finale am Mittwoch live auf gastrojournal.ch/bocusedor

 

 

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