Strukturwandel im Berggebiet begleiten

Nationalratspräsident Dominique de Buman, Präsident bei Seilbahnen Schweiz und beim Schweizer-Tourismusverband, stellte letzte Woche ein Thesenpapier vor. Erarbeitet hat es der STV gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB). Hintergrund ist die Tourismusstrategie des Bundes vom letzten Jahr sowie das Positionspapier der touristischen Organisationen, das letzte Woche veröffentlicht worden ist (GJ27).

Dem Schweizer Tourismus gehe es zwar insgesamt wieder besser, sagte de Buman. In den klassischen Ferienregionen des Berggebietes sei jedoch ein schwerwiegender Strukturwandel im Gange, den es auch und gerade seitens des Bundes zu begleiten gelte.

Die Thesen in Kürze:

  • Kooperationen: Ohne Kooperationen sind die Tourismusdestinationen im Berggebiet nicht überlebensfähig.
  • Preisliche Wettbewerbsfähigkeit: Gleich lange Spiesse steigern die preisliche Wettbewerbsfähigkeit.
  • Angebotsgestaltung: Ein ganzjähriges Angebot sichert die touristische Wertschöpfung. Digitalisierung: Digitalisierung darf nicht ein Schlagwort bleiben.
  • Mobilität: Der Bergtourismus ist auf eine ausgezeichnete Verkehrs- erschliessung angewiesen. Synergien: Sektorübergreifende Ansätze schaffen eine Win-win- Situation.
  • Förderinstrumente: Ein stärkerer Fokus der Förderinstrumente auf Projekte und Angebotsgestaltung. Infrastrukturen: Öffentliche Investitionen bedürfen übergeordneter Entwicklungsstrategien.
  • Tourismusbewusstsein: Die Bevölkerung kann einen entscheidenden Beitrag an die Tourismusentwicklung leisten.
  • Touristischer Arbeitsmarkt und Bildung: Eine bessere Verankerung des Tourismus im Bildungssystem und innovative Beschäftigungsmodelle stärken den touristischen Arbeitsmarkt.

Der Link zum Thesenpapier

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