Weil hinter Labeln Leistung steht

Hohe Preise, unfreundliches Per­sonal, rückläufige Logiernächte: Die heutigen Herausforderungen sind die gleichen, wie sie schon 1997 bestanden – und aufgrund derer der STV das Qualitätsprogramm mit dem Q-Label lancierte. Chantal Beck, STV-Vizedirektorin und ­Ressortleiterin Labels, konstatierte, dass nun, 21 Jahre nach der Ein­führung, das Qualitätsverständnis im Schweizer Tourismus und seinen Leistungsträgern verankert sei: «Unser Ziel ist es, den Betrieben Hilfe und Tools anzubieten, um den neuen Ansprüchen der Gäste gerecht zu werden.»

Das Q-Programm 3.0 ist offener: flexibel, individuell und wirkungsvoll. Bestehende Module wurden um Wahlmodule ergänzt und stehen jetzt auch einzeln ausserhalb des Q-Programms zur Verfügung. Dies erläuterte Beck in Solothurn am Label-Tag gleich an einem Workshop, bei dem die Teilnehmenden ein spezifisches Wahlmodul bestimmen konnten – die entsprechende Palette wird laufend erweitert.

Der Entscheid fiel in Solothurn eindeutig auf die E-Kommunikation – sicher befeuert durch den Vortrag von Pascal Gebert, der eindrücklich aufzeigte, dass heutige Reiseentscheide auch gefällt werden mit Blick auf die Tauglichkeit, Bilder auf Instagram zu publizieren. Der 6. Label-Tag war denn auch die Möglichkeit für die Touristiker, ein erstes Fazit der überarbeiteten Version des Qualitäts-Programms zu ziehen.

Im Fokus stand darüber hinaus die Vergabe der Labels «Wellness-Destination 2018 – 2020» an zehn Ferienorte, die Lancierung der Ausschreibung für die «Family Destinations 2019 – 2021» sowie der «Swiss Holiday Home Award». Vier Destinationen wurden geehrt für ihre «hervorragenden Leistungen im Ferienwohnungs-­Angebot», darunter auch der Sonderpreis für Adelboden/Frutigen ihr För­derprogramm fürs Sanieren von Ferienwohnungen.

www.stv-fst.ch

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